BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 1 87 /11 vom 3 . August 2011 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , d e n Richter Prof. Dr. Gehrlein , die Richterin L ohmann , die Richter Dr. Fischer und Dr. Pape am 3 . August 2011 beschlossen: Die Anhörungsrüge gegen den Beschluss vom 30 . Juni 2011 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen . Gründe: Die Anhörungsrüge ist schon deshalb unzulässig , we il auch die Einl e- gung dieses Rechtsbehelfs die Vertretung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt erfordert (BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017; vom 10. Februar 2011 - IX ZR 110/09, juris Rn. 5), woran es v or liegend fehlt. Darüber hinaus beschränkt sich der Anwe n- dungsbereich der Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO auf die Verletzung des rechtlichen Gehörs im jeweils zu Grunde liegenden Verfahren (BGH, B e- schluss vom 13. Dezember 2007 - I ZR 47/06, NJW 2008, 2126 Rn. 6; vom 17. Juli 2008 - V ZR 149/07, NJW - RR 2009, 144), währ end der Beklagte mit der Anhörungsrüge die sachliche Richtigkeit des Beschlusses vom 29. Juni 2011 angreift. 1 - 3 - Die Anhörungsrüge ist daher gemäß § 321a Abs. 4 Satz 2 ZPO als unz u- lässig z u verwerfen. Kayser Gehrlein Lohmann Fischer Pape Vorinstanzen: AG Kempen, Entscheidung vom 17.03.2011 - 13 C 329/10 - LG Krefeld, Entscheidung vom 28.04.2011 - 1 S 36/11 - 2
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