BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 199/11 vom 20 . Ju l i 20 1 1 in dem Prozesskostenhilfeverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, d ie Richter Raebel, Vill, die Richterin Lohmann und de n Ric h- ter Dr. Pape a m 20. Juli 20 1 1 beschlossen: D ie Nichtzulassungsbeschwerde gegen den Beschluss des 3. Zivilsenates des Oberlandesgerichts Celle vom 31. Mai 2011 (Aktenzeichen 3 W 4 7 /11) wird auf Kosten der Antragstellerin als unzulässig verworfen. Gründe: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist schon deshalb unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt , sondern durch die Antragstellerin selbst eingelegt worden ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Überdies ist d ie Beschwerde unstatthaft. Sie findet - ebenso wie das Rechtsmittel der Revision selbst - gemäß § 542 Abs. 1 , § 544 Abs. 1 Satz 1 ZPO nur gegen die in der Berufungsinstanz erlassenen Endurteile statt, nicht gegen Entscheidungen, die ohne mündliche Verhan dlung und daher in B e- schlussform ergehen (BGH, Beschl. v om 16. November 2007 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41) . Das Beschwerdegericht hätte gegen seine Entscheidung alle n- falls die Rechtsbeschwerde gemäß §§ 574 ff ZPO zulassen können. Das hat es aber nicht getan . D ie Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde durch das B e- schwerdegericht ist mit einer Nichtzulassungsbeschwerde nicht angreifbar. Die 1 2 - 3 - Zivilprozessordnung sieht ausnahmslos keine Beschwerde gegen die Nichtz u- lassung einer Rechtsbeschwerde vor. Der Weg einer au ßerordentlichen B e- schwerde ist nicht eröffnet ( BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfGE 107, 395 ff). Kayser Raebel Vill Lohmann Pape Vorinstanzen: LG Hannover, Ents cheidung vom 18.03.2011 - 20 O 50/11 - OLG Celle, Entscheidung vom 31.05.2011 - 3 W 47/11 -
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