BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 239/11 vom 18. Okto ber 20 1 1 in dem Insolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch d en Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Vill, die Richterin Lohmann , d i e Richter Dr. Fische r und Dr. Pape am 18. Okto ber 20 1 1 beschlossen: D ie R echtsbeschwerde der S chuldnerin gegen den Beschluss de r 14 . Zivilkammer des Landgerichts München I vom 10 . August 20 11 wird auf Kosten de r Schuldnerin als unzulässig verworfen. Gründe: De r " Wid erspruch bzw Einspruch " de r Schuldner in vom 18. August 2011 ist als Rechtsbeschwerde auszulegen, weil hier mit nach allgemeinem Sprac h gebrauch eine Überprüfung durch das im Instanzenzug übergeordnete Gericht begehrt wird (vgl. BGH, Beschluss vom 21. März 20 02 - IX ZB 18/02, WM 2002, 1512). Die Rechtsbeschwerde ist schon deshalb unzulässig, weil diese nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Die Frist zur Einre i chung der Rechtsbeschwerde durch einen postulationsfähigen Rechtsanwalt war bereits am 19. September 2011 abgelaufen und konnte nicht auf Antrag der Schuldnerin verl ängert werden, weil es sich gemäß § 575 Abs. 1 S atz 1 ZPO 1 2 - 3 - um eine Notfrist handelt, die nicht verlängerbar ist, vgl. § 224 Abs. 1 S atz 1, Abs. 2 ZPO ( Zöller/Stöber, ZPO, 28. Aufl. , § 224 Rn. 5). Da auch ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Sinne von § 233 ZPO eines schriftl i chen Antrags eines beim Bundesgerichtshof zugelas senen Rechtsanwalts e r fordert (vgl. Zöller/Greger, aaO , § 236 Rn. 2) , führ t auch ein e entsprechend e U mdeut ung des Fristverlängerungsa ntrag s der Schuldnerin nicht zum Erfolg der Rechtsbeschwerde . Kayser Vill Lohmann Fischer Pape Vorinstanzen: AG M ünchen, Entscheidung vom 14.06.2011 - 1506 IK 1253/08 - LG München I, Entscheidung vom 10.08.2011 - 14 T 13521/11 -
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