ECLI:DE:BGH:2016:060616BIXZB28.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 28/16 vom 6. Juni 2016 in dem Verbraucheri nsolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Prof. Dr. Gehrlein, den Richter Vill, d ie Richter in Loh mann und den Richter Dr. Schoppmeyer am 6. Juni 201 6 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5 . Zivilkammer des Landgerichts Gera vom 1. März 2016 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen. Gründe: Das Schreiben des Schuldners vom 6. März 2016 ist als Rechtsb e- schwerde auszule gen. Der Schuldner begehrt die Aufhebung der landgerichtl i- chen Entscheidung durch den Bundesgerichtshof. Dieses Ziel könnte er alle n- falls mit der Rechtsbeschwerde erreichen (vgl . BGH, Beschluss vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, WM 2002, 1512). Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist gemäß § 4 InsO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht statthaft. Nach Aufhebung des § 7 InsO durch das am 27. Oktobe r 2011 in Kraft getretene Gesetz zur Ä n- derung des § 522 ZPO vom 21. Oktober 2011 (BGBl. I S. 2082) ist die Recht s- beschwerde im Verfahren nach der Insolvenzordnung nur statthaft, wenn sie 1 2 - 3 - das Beschwerdegericht in dem Beschluss zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO; BGH, Beschluss vom 20. Dezember 2011 - IX ZB 294/11, WM 2012, 276 Rn. 4). Eine solche Zulassung ist nicht erfolgt. Kayser Gehrlein Vill Lohmann Schoppmeyer Vorinstanzen: AG Gera, Entscheidung vom 15.12.2015 - 8 IN 415/15 - LG G era, Entscheidung vom 1.3.2016 - 5 T 74/16 -
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