BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z B 38 /15 vom 22 . Juni 2015 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , den Richter Prof. Dr. Gehrlein, die Richterin Lohmann, de n Richter Dr. P ape und die Richterin Möhring am 22. Juni 2015 beschlossen: Die B eschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss de s 2 . Zivil senats des Hanseatischen Oberla n- desgerichts Hamburg vom 27 . März 2015 wird auf Kosten des B e- schwerdefüh rers als unzulässig verworfen . t- gesetzt. Gründe: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde durch das Oberlandesgericht ist unzulässig , weil sie durch dieses nicht zugelasse n worden ist . Zwar ist die Rechtsbeschwerde - an Stelle der sofortigen Beschwe r- de (§ 46 Abs. 2 ZPO) - das an sich statthafte Rechtsmittel, wenn das Oberla n- desgericht gemäß § 45 Abs. 1 ZPO über die Ablehnung eines Richters am Oberlandesgericht entschieden h at. Sie bedarf jedoch stets der Zulassung (§ 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO ; vgl. Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Auflage, § 46 Rn. 14a; Musielak/Voit/Heinrich, ZPO, 12. Auflage, § 46 Rn. 4; Saenger/ Bendsen, ZPO, 6. Auflage, § 46 Rn. 7, jeweils mwN ). 1 - 3 - Gegen die Ni chtzulassung der Rechtsbeschwerde findet - anders als bei der Revision - keine Nichtzulassungsbeschwerde statt (BGH, Beschluss vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41). Der Weg der außerordentl i- chen Beschwerde ist nicht eröffnet (BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfGE 107, 395 ff). Kayser Gehrlein Lohmann Pape Möhring Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 07.02.2014 - 309 O 64/13 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 27.03.2015 - 2 U 1/14 - 2
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