ECLI:DE:BGH:2016:010816BIXZB4.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 4/16 vom 1. August 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Prof. Dr. Gehrlein , die Richterin Lohmann, den Richter Dr. Pape und die Richterin Möhring am 1. August 2016 beschlossen: Die Gehörsrüge des Beklagten vom 23. April 2016 gegen den B e- schluss des Senats vom 30. März 2016 wird als unzulässig ve r- worfen. Gründe: Die nach § 321a Abs. 1 ZPO statthafte Gehörsrüge ist unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt ei n- gelegt wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 25. April 2012 - IX ZR 126/10, BeckRS 2012, 10073). Unabhängig hiervon verletzt der Senatsbeschluss vom 30. März 2016 den Beklagten auch nicht in seinem Grundrecht aus Art. 103 Abs. 1 GG, weil das Schreiben des Beklagten vom 7. April 2016 am 15. April 2016 und d a- mit nach Absendung der Beschlussausfertigungen zum Zwecke der Bekann t- gabe beim Bundesgerichtshof eingegangen ist. 1 - 3 - Der Beklagte kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf we i- tere Eingaben zu erhalten. Kayser Gehrlein Lohmann Pape Möhring Vorinstanzen: LG Wiesbaden, Entscheidung vom 04.03.2005 - 9 O 6/04 - OLG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 10.11.2015 - 10 U 93/14 - 2
Full & Egal Universal Law Academy