BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 42/12 vom 3. Mai 2012 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, d i e Richter Prof. Dr. Gehrlein, Vill, Dr. Fischer und Grupp am 3. Mai 2 012 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 12. Zivilsenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 8. März 2012 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen. Gründe: Die " Beschwerde " des Beklagten vom 23. März 201 2 ist als Rechtsb e- schwerde auszulegen, weil hierdurch nach allgemeinem Sprachgebrauch eine Überprüfung durch das im Instanzenzug übergeordnete Gericht begehrt wird (vgl. BGH, Beschl uss v om 21. März 2002 - IX ZB 18/02, WM 2002, 1512). Die Rechtsbeschwer de ist jedoch nicht statthaft, weil diese vorliegend weder gesetzlich vorgesehen ist (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch durch das Berufungsgericht zugelassen wurde (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde (§ 574 Abs. 1 Sat z 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur Regelung bei der Revision (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; vom 16. No - vember 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41). 1 2 - 3 - Die Rechtsbeschwerde ist überdies unz ulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Der Beklagte kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf we i- tere Eingaben zu erhalten. K ayser Gehrlein Vill Fischer Grupp Vorinstanzen: LG Neuruppin, Entscheidung vom 22.02.2012 - 3 O 236/08 - OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08.03.2012 - 12 U 141/10 - 3 4
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