BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 44/08 vom 10. Juli 2008 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter und die Richter Raebel, Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein und Dr. Fischer am 10. Juli 2008 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 16. Zivilsenats des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig vom 6. November 2007 wird auf Kosten des Rechtsbeschwerde-f374hrers als unzul344ssig verworfen. Der Gegenstandswert wird auf 10.810 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Rechtsbeschwerde ist gem344337 247 15 Abs. 1 AVAG, 247 574 Abs. 1 Nr. 1 ZPO statthaft, aber nach 247 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzul344ssig zu verwerfen, weil sie entgegen 247 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO nicht durch einen beim Bundesge-richtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (BGH, Beschl. v. 21. M344rz 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181). Die Einlegung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt kann nicht nachgeholt werden. Die Beschwerdefrist von einem Monat (247 15 Abs. 2 AVAG) lief sp344tes-tens am 2. Februar 2008 ab. Der Beschluss des Oberlandesgerichts ist dem Beschwerdef374hrer sp344testens am 2. Januar 2008 zugegangen. Damit ist die Beschwerdefrist, die eine Notfrist ist (247 15 Abs. 3 AVAG), gem344337 247 189 ZPO in 1 - 3 - Lauf gesetzt worden (Musielak/Stadler, ZPO 6. Aufl. 247 224 Rn. 2). Die Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde kann nicht verl344ngert werden (247 15 Abs. 3 AVAG, 247 224 Abs. 2 ZPO). Ganter Raebel Kayser Gehrlein Fischer Vorinstanzen: LG Kiel, Entscheidung vom 31.10.2005 - 7 O 8/05 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 06.11.2007 - 16 W 21/06 -
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