ECLI:DE:BGH:2016:030516BXIZB5.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZB 5/16 vom 3. Mai 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Mai 2016 durch den Vo r- sitzenden Richter Dr. Ellenberger , den Richter Dr. Grüneberg sowie die Richt e- rinnen Dr. Menge s, Dr. Derstadt und Dr. Dauber beschlossen: Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des 14. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 4. Februar 2016 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen. Gründe: I. Das Landgericht hat mit Beschluss vom 4. Januar 2016 den Antrag des Antragstellers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Vollstreckung s- abwehrklage und einen Antrag nach § 769 ZPO abgelehnt, weil die beabsichti g- te Rechtsverfol g ung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg biete . Die gegen diesen Beschluss gerichtete sofortige Beschwerde des Antragstellers hat das Oberlandesgericht mit Beschluss vom 4. Februar 2016 zurückgewiesen, weil das Landgericht die Erfolgsaussichten der Klage zu Recht verneint ha be . 1 - 3 - II. Da s Schreiben des Antragstellers vom 15. Februar 2016 ist als Recht s- beschwerde gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts auszulegen, weil eine sachliche Überprüfung dieser Entscheidung durch das im Instanzenzug übergeordnete Gericht begehrt wird (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. März 2002 IX ZB 18/02, WM 2002, 1512 und vom 17. September 2014 IX ZB 51/14, juris Rn. 1). Die Rechtsbeschwerde ist jedoch als unzulässig zu verwerfen, weil sie bereits unstatthaft ist. Gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist eine Rechts b e- schwerde nur statthaft, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist oder die Vorinstanz sie in dem angefochtenen Beschluss zugelassen hat. Beide Vorau s- setzungen liegen hier nicht vor. Das Gesetz (§ 127 Abs. 2 und 3 ZPO) sieht im Prozesskostenhilfeverfa hren die Möglichkeit der Rechtsbeschwerde nicht al l- gemein vor (vgl. BGH, Beschlüsse vom 4. September 2014 I ZA 7/14, juris Rn. 2, vom 10. April 2015 I ZA 1/15, juris Rn. 2, vom 29. Juni 2015 IX ZA 14/15, juris und vom 23. Juli 2015 IX ZA 19/15, jur is Rn. 2) und das B e- schwerdegericht hat die Rechtsbeschwerde ausdrücklich nicht zugelassen. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist anders als die Nichtz u- lassung der Revision (§ 544 ZPO) nicht anfechtbar (BGH, Beschlüsse vom 8. November 2004 II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77, vom 16. November 2006 IX ZA 26/06, WuM 2007, 41, vom 10. Januar 2008 IX ZB 109/07, WuM 2008, 113, vom 13. März 2014 IX ZB 48/13, WM 2014, 711 Rn. 11, vom 10. April 2015 I ZA 1/15, juris Rn. 2, vom 23. April 2015 III ZB 67/15, juris und vom 23. Juli 2015 IX ZA 19/15, juris Rn. 3). Eine außerordentliche Beschwerde ist ebenfalls nicht eröffnet und ve r- fassungsrechtlich nicht geboten (vgl. BVerfGE 107, 395, 416 ff.; BGH, B e- 2 3 4 5 - 4 - schlüsse vom 7. März 2002 IX ZB 11/02, BGHZ 15 0, 133 ff., vom 8. November 2004 II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77, vom 4. September 2014 I ZA 7/14, juris Rn. 3 und vom 23. Juli 2015 IX ZA 19/15, juris Rn. 3). Ellenberger Grüneberg Menges Derstadt Dauber Vorinstanzen: LG Regensburg, Entscheidung vom 04.01.2016 - 6 O 1/16 (5) - OLG Nürnberg, Entscheidung vom 04.02.2016 - 14 W 110/16 -
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