BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z B 52/14 vom 8 . Juni 2015 in dem Erinnerungsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch d ie Richterin Möhring als Einzelrichterin am 8 . Juni 2015 beschlossen: Die Erinnerung des Kostenschuldn ers gegen den Ansatz der G e- richtskosten vom 19. September 2014 (Kost enrechnung vom 8. Oktober 2014, Kassenzeichen ) wird als unz u- lässig verworfen. Gründe: Die funktionelle Zuständigkeit des Ei nzelrichters folgt aus § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 GKG (vgl. BGH, Beschluss vom 23. April 2015 - I ZB 73/14, juris Rn. 3 ff). Der als Erinnerung gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegende Rechtsbehelf des Kostenschuldners ist unzulässig. Die E - Mails vom 18., 19. Januar und 28. März 2015, mit denen er die Kostenrechnung ablehnt, g e- nügen nicht de r nach § 66 Abs. 5 Satz 1 GKG vorgesehenen Form. Sie tragen weder eine (in Kopie wiedergegebene) Unterschrift (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008 - IX ZB 8/08, juris Rn. 8 ff) noch sind sie mit e iner qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz versehen, was entgegen dem Wortlaut des nach § 5a GKG anwendbaren § 130a Abs. 1 Satz 2 ZPO ein zwingendes Formerfordernis ist (BGH, Beschluss vom 14. Januar 2010 - VII ZB 1 2 - 3 - 112/08, BGHZ 184, 75 Rn. 11 ff; vom 14. Mai 2013 - VI ZB 7/13, BGHZ 197, 209 Rn. 7). Überdies ist der erfolgte Kostenansatz richtig. Mit Recht ist die in Nr. 2364 der Anlage 1 im Gerichtskostengesetz vorgesehene Festgebühr in s des Senatsbeschlusses vom 18. September 2014 fällig geworden ( § 6 Abs. 2 GKG). Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG). Der Rechtsbeschwerdeführer kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf weitere Eingaben zu erhalten. Möhring Vorinstanzen: AG Chem nitz, Entscheidung vom 26.05.2014 - 1203 IN 2627/12 - LG Chemnitz, Entscheidung vom 10.07.2014 - 3 T 360/14 - 3 4
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