BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZB 59/07 vom 16. April 2008 in der Familiensache Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja ZPO 247247 621 Abs. 1 Nr. 7, 621 e Abs. 3 Satz 2, 522 Abs. 1 Satz 4 In Verfahren nach 247 621 Abs. 1 Nr. 7 ZPO (Regelung nach der Verordnung 374ber die Behandlung der Ehewohnung und des Hausrats) findet die Rechtsbe-schwerde auch dann nicht statt, wenn die Beschwerde als unzul344ssig verwor-fen worden ist. BGH, Beschluss vom 16. April 2008 - XII ZB 59/07 - OLG D374sseldorf AG Langenfeld - 2 - Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. April 2008 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Sprick, Weber-Monecke, Prof. Dr. Wagenitz und Dose beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 4. Senats f374r Familiensachen des Oberlandesgerichts D374sseldorf vom 18. April 2007 wird als unzul344ssig verworfen. Der Antragsgegner hat die Gerichtskosten des Rechtsbeschwer-deverfahrens zu tragen und die der Antragstellerin in diesem Ver-fahren entstandenen au337ergerichtlichen Kosten zu erstatten. Beschwerdewert: 6.000 200 Gr374nde: I. Das Verfahren betrifft die Regelung der Benutzung der Ehewohnung w344hrend des Getrenntlebens der Ehegatten (247 1361 b BGB, 247 18 a HausratsVO). Gegen die zugunsten der Antragstellerin ergangene Entschei-dung des Amtsgerichts - Familiengericht - hat der Antragsgegner Beschwerde eingelegt. Das Oberlandesgericht hat die Beschwerde als unzul344ssig verworfen, weil sie nicht fristgem344337 begr374ndet worden sei. Dagegen richtet sich die Rechtsbeschwerde des Antragsgegners. 1 - 3 - II. 2 Die Rechtsbeschwerde ist nicht statthaft. 3 Gegenstand des Verfahrens ist eine Hausratssache im Sinne von 247 621 Abs. 1 Nr. 7 ZPO. In solchen Verfahren findet die Rechtsbeschwerde (247 621 e Abs. 2 ZPO) nicht statt. In diesen Sachen ist die Rechtsbeschwerde auch nicht nach 247 621 e Abs. 3 Satz 2 ZPO in Verbindung mit 247 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO gegeben, wenn das Oberlandesgericht die Beschwerde als unzul344ssig verwor-fen hat (BGH Beschluss vom 14. November 1979 - IV ZB 110/79 - FamRZ 1980, 234 f.; Senatsbeschl374sse vom 15. Mai 1991 - XII ZB 55/91 - BGHR ZPO 247 621 e Abs. 2 Satz 2 HausratVO 1 und vom 15. Januar 1992 - XII ZB 148/91 - FamRZ 1992, 538). Im Gegensatz zu der Auffassung der Rechtsbeschwerde besteht nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozessreformgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887 ff.) kein Anlass f374r die Annahme, das Gesetz sehe nunmehr die Rechtsbeschwerde in allen Familiensachen des 247 621 e ZPO f374r den Fall der Verwerfung einer Beschwerde vor. Vielmehr ergibt sich aus der gesetzlichen Regelung des 247 621 e Abs. 2 ZPO, dass die Rechtsbeschwerde generell nur in den dort genannten F344llen stattfindet, mithin nicht in Verfahren betreffend die Regelung der Benutzung der Ehewohnung w344hrend des Ge-trenntlebens der Ehegatten (ebenso Z366ller/Philippi ZPO 26. Aufl. 247 621 e 4 - 4 - Rdn. 85; M374nchKomm-ZPO/Finger 3. Aufl. 247 621 e Rdn. 70; Musielak/Borth ZPO 5. Aufl. 247 621 e Rdn. 27; Thomas/Putzo/H374337tege ZPO 28. Aufl. 247 621 e Rdn. 23). Hahne Sprick Weber-Monecke Wagenitz Dose Vorinstanzen: AG Ratingen, Entscheidung vom 29.01.2007 - 8 F 231/06 - OLG D374sseldorf, Entscheidung vom 18.04.2007 - II-4 UF 53/07 -
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