ECLI:DE:BGH:2018:190418BIXZB68.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z B 68/17 vom 19. April 2018 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , d ie Richter Prof. Dr. Gehrlein, Grupp, die Richterin Möhring und den Ric hter Dr. Schoppmeyer am 19. April 201 8 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 6. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg vom 28. September 2017 wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen . Gegenstandswer t: 500 Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist zwar statthaft (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO), aber im Übrigen un zulässig, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat, noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung ei ner einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des B e- schwerdegerichts erfordert (§ 574 Abs. 2 ZPO). Die auf die Abweisung des Kl a- geantrag s Ziffer 6 beschränkte Berufung des Klägers war nach § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO unzulässig, weil der Wert des Beschwerd egegenstandes 600 überstieg. Das Berufungsgericht hat bei seiner Festsetzung des Beschwerd e- werts auf lediglich 500 die Grenzen seines ihm durch § 3 ZPO eingeräumten 1 - 3 - Ermessen s nicht überschritten und von seinem Ermessen in einer dem Zweck der Ermä chtigung entsprechenden Weise Gebrauch gemacht ( vgl. BGH, B e- schluss vom 27. April 2009 - II ZB 16/08, NJW 2009, 3161 Rn. 9 ; Urteil vom 10. November 2017 - V ZR 217/16, WM 2018, 291 Rn. 5 ). Die Rechtsb e- schwerdebegründung zeigt keinen Zulässigkeitsgrund auf. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen (§ 577 Abs. 6 Satz 3 ZPO). Kayser Gehrlein Grupp Möhring Schoppmeyer Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 19.05.2017 - 307 O 209/15 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 28.09.2017 - 6 U 101/17 - 2
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