BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 76/07 vom 20. Dezember 2007 in dem Verbraucherinsolvenzverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer, die Richter Vill, Cierniak, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Detlev Fischer am 20. Dezember 2007 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der Zivil-kammer 86 des Landgerichts Berlin vom 29. M344rz 2007 (Gesch344ftsnummer 86 T 151/07) wird auf Kosten des Schuldners als unzul344ssig verworfen. Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe f374r das Rechtsbeschwerdeverfahren wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die Eingabe vom 20. April 2007 ist als Rechtsbeschwerde zu behandeln und gem344337 247 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzul344ssig zu verwerfen, weil die Rechtsbeschwerde weder nach dem Gesetz allgemein er366ffnet, noch vom Be-schwerdegericht zugelassen worden ist (247 574 Abs. 1 ZPO). 1 Die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde setzt gem344337 247 7 InsO voraus, dass bereits das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde nach 247 6 Abs. 1 InsO er366ffnet war (BGHZ 144, 78, 82; BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB 75/03, ZIP 2003, 2123 f; v. 7. Oktober 2004 - IX ZB 128/03, ZIP 2004, 2341; v. 2 - 3 - 14. Dezember 2005 - IX ZB 54/04; NZI 2006, 239; M374nchKomm-InsO/Ganter, 2. Aufl. 247 7 Rn. 21). Daran fehlt es hier. Eine sofortige Beschwerde gegen die Ablehnung der Entlassung des Treuh344nders durch den Schuldner findet nicht statt (247 313 Abs. 1 Satz 3, 247 59 Abs. 2 InsO). Das Prozesskostenhilfegesuch ist zur374ckzuweisen, weil die Rechtsver-folgung keine Aussicht auf Erfolg bietet (247 114 Satz 1 ZPO). 3 Dr. Gero Fischer Vill Cierniak Lohmann Dr. Detlev Fischer Vorinstanzen: AG Berlin-K366penick, Entscheidung vom 17.01.2007 - 34 IK 86/05 - LG Berlin, Entscheidung vom 29.03.2007 - 86 T 109/07 -
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