BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z B 8 7 /1 2 vom 24. September 2012 in dem Insolvenzverfahren - 2 - D er IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , den Richter Vill , die Richterin Lohmann, die Richter Dr. Fi scher und Dr. Pape am 24. September 2012 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 51 . Zivilkammer des Landgerichts Berlin vom 12 . Juni 201 2 wird auf Kosten de s Schuld ners als unzulässig verworfen. Der Gegenstandswert des Verfahrens der Rechtsbeschwerde wird auf 152,75 Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist schon deshalb als unzulässig zu verwerfen, weil sie vom Beschwerdegericht nicht zugelassen wurde und damit nicht stat t- haft ist. Durch das am 27. Oktober 2011 in Kraft g etretene Gesetz zur Änderung des § 522 ZPO vom 21. Oktober 2011 (BGBl. I S. 2082) ist die Vorschrift des § 7 InsO aufgehoben worden. Während nach §§ 4, 6 Abs. 1, § 7 InsO aF iVm § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO gegen die Entscheidung des Beschwerdeg e- richts im Verfahren nach der Ins olvenzordnung die Rechtsbeschwerde stets stattfand, wenn die sofortige Beschwerde statthaft gewesen war (vgl. BGH, B e- schluss v om 4. März 2004 - IX ZB 133/03, BGHZ 158, 212, 214 ; v om 25. Juni 2009 - IX ZB 161/08, ZIP 2009, 1495 Rz. 5) , setzt die Statthaftigkeit der 1 - 3 - Rechtsbeschwer de nach neuem Recht gemäß § 4 InsO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO deren Zulassung durch das Beschwerdegericht voraus. Dabei ist im Streitf all gemäß der Übergangsregelung des Art. 103f Satz 1 EGInsO das neue Rec ht anzuwenden, weil die angefochtene Beschwerdeentscheidung nach dem 26. Oktober 2011 erlassen worden ist (vgl. BT - Drucks. 17/5334 S. 9 ; BGH, B e- schluss vom 20. Dezember 2011 - IX ZB 294/11, WM 2012, 276 Rn. 5; vom 10. Mai 2012 - IX ZB 295/11 , ZIP 2012, 114 6 Rz. 6 ff ). Die Rechtsbeschwerde ist überdies unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist ( § 4 InsO, § 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO) . Kayser Vill Lohmann Fischer Pape Vorinstanzen: AG Berlin - Mitte, Entscheidung vom 18.05.2012 - 33 IK 79/10 - LG Berlin, Entscheidung vom 12.06.2012 - 51 T 363/12 - 2
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