BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZB 88/02 vom 25. April 2002 in dem Zwangsversteigerungsverfahren - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Raebel, Kayser und die Richterin Dr. Vézina am 25. April 2002 beschlossen: Die weitere Beschwerde der Schuldnerin gegen den Beschluß des 14. Zivilsenats in Kassel des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 15. Februar 2002 wird auf ihre Kosten als unzulä s - sig verworfen. Wert des Beschwerdegegenstandes: 3.500 . Gründe: Gegen Entscheidungen der Oberlandesgerichte ist eine Beschwerde nicht zulässig (§ 567 Abs. 4 Satz 1 ZPO a.F.). Die Voraussetzungen für eine außerordentliche Beschwerde wegen greifbarer Gesetzwidrigkeit sind nicht dargetan. Gemäß Sinn und Zweck von § 26 Nr. 10 EGZPO ist das Oberlandesg e - richt, wenn es als Gericht der weiteren Beschwerde entscheidet, nicht als B e - schwerdegericht im Sinne von § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO n.F. anzusehen. Daher spricht vieles dafür, daß auf die Beschwerde der Schuldnerin weiterhin die am 31. Dezember 2001 geltenden Vorschriften anzuwenden sind. Sollte das ab - 3 - 1. Januar 2002 geltende neue Recht anzuwenden sein, wre die dann als Rechtsbeschwerde zu wertende Beschwerde der Schuldnerin unstatthaft, weil sie in dem angefochtenen Beschluû nicht zugelasesn wurde (§ 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO n.F.). Auch als auûerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer G e - setzwidrigkeit" wre sie nicht statthaft (BGH, Beschl. v. 7. Mrz 2002 - IX ZB 11/02, WM 2002, 775 f). Kreft Kirchhof Raebel Kayser Vézina
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