ECLI:DE:BGH:2017:160317BIXZB9.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z B 9/17 vom 16. März 2017 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter in Lohmann, den Richter Prof. Dr. Pape, die Richterin Möhring und den Richter Meyberg am 16. März 2017 beschlossen: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Ravensburg vom 27. April 2016 wird als unz u- lässig verworfen. Gründe: Die Rechtsbeschwerde ist nicht statthaft. Wed er sieht das Gesetz im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit einer Rechtsbeschwerde vor (§ 127 Abs. 2 Satz 2, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch hat das Landgericht in seinem Beschluss die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist - im Gegensatz zu den Regelungen der Revision (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außero r- dentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl . BGH, Urteil vom 7. März 1 - 3 - 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff). Kayser Lohmann Pape Möhring Meyberg Vorinstanzen: AG Ravensburg, Entscheidung vom 18.02.2016 - 1 C 27/15 - L G Ravensburg, Entscheidung vom 27.04.2016 - 1 T 33/16 -
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