BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 103/09 vom 12. Mai 2011 in dem Rechtsstreit - - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Vill, die Richterin Lohmann, den Richter Dr. Pape und die Richterin M366hring am 12. Mai 2011 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Zivilsenats des Pf344lzischen Oberlandesgerichts Zwei-br374cken vom 30. April 2009 wird auf Kosten des Kl344gers zur374ck-gewiesen. Der Gegenstandswert des Verfahrens der Nichtzulassungsbe-schwerde wird auf 45.000 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist statthaft und auch im 334brigen zul344s-sig, hat jedoch in der Sache keinen Erfolg. Weder hat die Rechtssache grund-s344tzliche Bedeutung noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Siche-rung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsge-richts (247 543 Abs. 2 ZPO). 1 1. Die Nichtzulassungsbeschwerde weist im Ausgangspunkt zutreffend darauf hin, dass die Streitverk374ndung auch dann zul344ssig ist, wenn nur hinsicht-lich eines Teils der Anspr374che des Streitverk374nders eine alternative Haftung der 2 - 3 - Gegenpartei des Vorprozesses und des Streitverk374ndungsempf344ngers in Be-tracht kommen, m366gen die Anspr374che auch im 334brigen kumulativ nebeneinan-der bestehen (BGH, Urteil vom 9. Oktober 1975 - VII ZR 130/73, BGHZ 65, 127, 131 ff; vom 22. Dezember 1977 - VII ZR 94/76, BGHZ 70, 187, 191; Wieczo-rek/Sch374tze/Mansel, ZPO, 3. Aufl., 247 72 Rn. 56, 64; Stein/Jonas/Bork, ZPO, 22. Aufl., 247 72 Rn. 14; M374nchKomm-ZPO/Schultes, ZPO, 3. Aufl., 247 72 Rn. 12; Z366ller/Vollkommer, ZPO, 28. Aufl., 247 72 Rn. 8). Es gen374gt damit, dass der An-spruch des Streitverk374nders gegen den Streitverk374ndungsempf344nger der H366he nach vom Ausgang des Vorprozesses abh344ngt. Es kann dahinstehen, ob das Berufungsgericht insoweit einen anderen Obersatz zu Grunde gelegt hat, weil es jedenfalls im Ergebnis mit Recht einen Fall alternativer Schuldnerschaft verneint hat. Der Regressanspruch des Kl344-gers w344re nur dann von dem Ausgang des zweiten Vorprozesses (Landgericht Kaiserslautern 3 O 365/05) abh344ngig gewesen, wenn der Fortbestand von Leis-tungsanspr374chen des Kl344gers aus der Berufsunf344higkeitszusatzversicherung ab dem 1. November 2004 den im Regressverh344ltnis ersatzf344higen Schaden ge-mindert h344tte. Dies war jedoch nicht der Fall, weil die Beklagten den Kl344ger nicht auf die unsichere M366glichkeit verweisen konnten, den eingetretenen Schaden durch Geltendmachung von Anspr374chen gegen einen Dritten zu min-dern (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 1996 - IX ZR 214/95, WM 1997, 335, 340 [insoweit nicht in BGHZ 134, 212 abgedruckt]; vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, WM 2001, 1605, 1607; vom 8. November 2001 - IX ZR 64/01, WM 2001, 2455, 2458; vom 24. Mai 2007 - IX ZR 142/05, WM 2007, 1425 Rn. 23; vom 24. September 2009 - IX ZR 87/08, FamRZ 2009, 2075 Rn. 26 ff). 3 - 4 - 2. Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 abgesehen. 4 Kayser Vill Lohmann Dr. Pape M366hring Vorinstanzen: LG Kaiserslautern, Entscheidung vom 31.10.2008 - 2 O 525/06 - OLG Zweibr374cken, Entscheidung vom 30.04.2009 - 1 U 166/08 -
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