BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 116/06 vom 17. Juli 2007 in dem Rechtsstreit 2 Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Juli 2007 durch den Vorsitzen-den Richter Nobbe und die Richter Dr. M374ller, Dr. Ellenberger, Prof. Dr. Schmitt und Dr. Gr374neberg beschlossen: Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 15. M344rz 2006 wird zur374ckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Der Sach-vortrag des Beklagten f374llt vorliegend die Voraussetzungen, nach de-nen die eine eigene Aufkl344rungspflicht ausl366sende Kenntnis der Bank von einer arglistigen T344uschung des Anlegers widerleglich vermutet wird (vgl. BGHZ 168, 1, 22 Tz. 50 ff.), nicht aus. Die tatrichterlichen Feststellungen des Berufungsgerichts, das 334berraschungsmoment der Haust374rsituation sei f374r den Abschluss der Darlehensvertr344ge vom 29. Mai 1992 nicht (mit-)urs344chlich geworden, lassen einen Rechts-fehler nicht erkennen; insbesondere umfasst das Gest344ndnis der Kl344ge-rin in der m374ndlichen Verhandlung vor dem Landgericht am 2. Mai 2005 bei verst344ndiger W374rdigung aller Umst344nde lediglich die Haust374rsituati-on als solche, d.h. im Tats344chlichen, nicht dagegen deren Urs344chlich-keit f374r den sp344teren Abschluss der Darlehensvertr344ge. Von einer wei-teren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abge-sehen. Der Beklagte tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). 3 Der Gegenstandswert f374r das Beschwerdeverfahren betr344gt 101.682,23 200. Nobbe M374ller Ellenberger Schmitt Gr374neberg Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 19.09.2005 - 12 O 660/04 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 15.03.2006 - 9 U 216/05 -
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