ECLI:DE:BGH:2017:050917BXZR119.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS X ZR 119/15 vom 5. September 2017 in dem Rechtsstreit Der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. September 2017 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Meier - Beck, die Richter Gröning, Dr. Grabinski und Hoffmann so wie die Richterin Dr. Kober - Dehm beschlossen: Auf die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten wird die Revis ion gegen den Beschluss des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 1. September 2015 zur Sicherung einer einheitlichen Rechtspr e- chung zug elassen. Mit der Annahme, es sei bei der Entscheidung über d ie im Rahmen einer Stufenklage geltend gemachten Herausgabe - und Zahlungsanspr üche an sein Urteil vom 11. Dezember 2013 (16 U 80/13) in Bezug auf den Auskunftsanspruch gebunden, ist das Berufungsg ericht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Bindungswirkung von Entscheidungen auf der ersten Stufe einer St u- fenklage abgewichen. Im Revisionsverfahren wird der Senat zu prüfen haben, ob er die vom Berufungsgericht in dem angefochtenen B e- schlu ss im Hinblick auf die angenommene Bindungswirkung unterla s- sene Auslegung des Testaments vom 19. April 2007 selbst vornehmen kann. Nach dem gegenwärtigen Sach - und Streitstand sieht der Senat keine Anhaltspunkte dafür, das s das Testament abweichend von der Beurteilung durch das Landgericht in seinem Schlussurteil vom 29. Oktober 2014 auszulegen wäre . Meier - Beck Gröning Grabinski Hoffmann Kober - Dehm Vorinstanzen: LG Köln, Entscheidung vom 29.10.2014 - 32 O 424/12 - OLG Köln, Entscheidung vom 01.09.2015 - 1 6 U 177/14 -
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