BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 122/06 vom 8. Mai 2007 in dem Rechtsstreit 2 Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Mai 2007 durch den Vorsitzenden Richter Nobbe, die Richter Dr. M374ller und Dr. Joeres, die Richterin Mayen und den Richter Dr. Gr374neberg beschlossen: Die Beschwerden des Kl344gers und der Beklagten zu 1) gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 5. April 2006 werden zur374ckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Einer Vorlage an das Bundesverfassungsgericht gem344337 Art. 100 Abs. 2 GG zur Existenz der von der Beklagten zu 1) behaupteten Regel des V366lkergewohnheits-rechts, derzufolge Forderungen gegen Banken stets am Sitz der kontof374hrenden Filiale belegen seien, bedarf es nicht, weil auch nach dem Vorbringen der Beklagten zu 1) keine hinreichenden Anhaltspunkte f374r eine solche Regel vorliegen (vgl. BVerfG NJW 2006, 2542, 2544; NJW 1986, 1427, 1428; BGH, Urteil vom 2. November 2006 - III ZR 190/05, RIW 2007, 137, 139). Die von der Beklagten zu 1) erhobenen R374gen wegen Versto337es gegen Art. 103 Abs. 1 GG hat der Senat gepr374ft, aber nicht f374r durchgreifend befunden. Von einer n344heren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden wie folgt verteilt: Der Kl344ger und die Beklagte zu 1) tragen jeweils die H344lfte der Gerichtskosten und der au337ergerichtlichen Kosten des Kl344gers. Der Kl344ger tr344gt die au337ergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 2). Die Beklagte zu 1) tr344gt ihre au337ergerichtlichen Kosten selbst. 3 Der Gegenstandswert f374r das Beschwerdeverfahren wird auf bis zu 65.000 200 festgesetzt. Nobbe M374ller Joeres Mayen Gr374neberg Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 26.08.2002 - 2/26 O 95/95 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 05.04.2006 - 4 U 153/02 -
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