BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 123/07 vom 17. Juli 2008 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Prof. Dr. Gehrlein und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Fischer am 17. Juli 2008 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Kl344gers gegen den Beschluss des Senats vom 29. Mai 2008 wird als unzul344ssig verworfen. Gr374nde: Der Kl344ger beruft sich lediglich auf einen Versto337 gegen Art. 103 Abs. 1 GG, legt aber eine Geh366rsverletzung nicht dar. Welches konkrete Vorbringen 374bergangen sein soll, wird nicht ansatzweise ausgef374hrt. Bei dieser Sachlage ist ein Versto337 gegen Art. 103 Abs. 1 GG bereits nicht hinreichend substantiiert dargelegt. Tats344chlich ersch366pfen sich die R374gen des Kl344gers in einer rein 1 - 3 - rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Senatsbeschluss. Aus Art. 103 Abs. 1 GG folgt indes keine Pflicht der Gerichte, der von einer Partei vertretenen Rechtsansicht zu folgen (BVerfGE 80, 269, 286; 87, 1, 33). Ganter Gehrlein Vill Lohmann Fischer Vorinstanzen: LG Verden, Entscheidung vom 18.10.2006 - 7 O 497/05 - OLG Celle, Entscheidung vom 13.06.2007 - 3 U 238/06 -
Full & Egal Universal Law Academy