BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 129/10 vom 3. Februar 2011 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Fischer, Grupp und die Richterin M366hring am 3. Februar 2011 beschlossen: Der Senat beabsichtigt, die Revision der Kl344gerin gegen das Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Bamberg vom 28. Juni 2010 gem344337 247 552a ZPO zur374ckzuweisen. Den Parteien wird Gelegenheit gegeben, bis zum 20. M344rz 2011 Stellung zu nehmen. Der Streitwert f374r das Revisionsverfahren wird auf 14.387,79 200 festgesetzt. Gr374nde: Ein Zulassungsgrund greift nicht ein; auch hat das Berufungsgericht je-denfalls im Ergebnis zutreffend entschieden (247 552a ZPO). 1 Der Kl344gerin kann nicht gefolgt werden, soweit sie sich gegen die W374rdi-gung des Berufungsgerichts wendet, sie habe unstreitig gestellt, dass eine kon-kludente Genehmigung der Lastschriften nicht stattgefunden habe. Dabei han-delt es sich um eine tatbestandliche Feststellung (247 314 ZPO), die mangels ei- 2 - 3 - nes von der Kl344gerin gestellten Tatbestandsberichtigungsantrags f374r das Revi-sionsverfahren bindend ist (BGH, Urt. v. 10. Dezember 2009 - IX ZR 206/08, WM 2010, 136 Rn. 11). Da die Lastschrift nicht genehmigt worden war, ist der k374nftigen Masse durch den Lastschriftwiderruf kein Verm366genswert zugeflossen. Damit scheidet ein Anspruch aus Massebereicherung aus. 3 Kayser Gehrlein Fischer Grupp M366hring Vorinstanzen: LG W374rzburg, Entscheidung vom 19.01.2010 - 11 O 658/09 - OLG Bamberg, Entscheidung vom 28.06.2010 - 4 U 25/10 -
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