ECLI:DE:BGH:2017:281117BXIZR167.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 167/16 vom 28. November 2017 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat de s Bundesgerichtshofs hat am 28. November 2017 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Maihold und Dr. Matthias sowie die Richt erinnen Dr. Derstadt und Dr. Dauber beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der R e- vision im Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 12. April 2016 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätz liche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die fehlerhafte Annahme des Berufungsg e- richts, die Beklagte habe un zureichend deutlich über das Anlaufen der Widerrufsfrist belehrt (vgl. Senatsurteile vom 24. Januar 2017 XI ZR 183/15, WM 2017, 766 Rn. 26 und vom 21. Februar 2017 XI ZR 467/15, WM 2017, 906 Rn. 47), ist nicht entscheidungse r- heblich. Die Widerrufsbeleh rungen der Beklagten genügten de s- halb nicht den gesetzlichen Vorgaben, weil sie durch den Zusatz nach der Überschrift " Verpflichtung zur Zahlung von Zinsen und Entgelten bei Vertragsausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist " die fernabsatzrechtliche Verpfli chtung, ihre Vertragspartner auch über die Modifikation bei der Wertersatzpflicht nach § 312d Abs. 6 BGB in der hier maßgeblichen bis 3. August 2009 geltenden Fa s- sung zu belehren, unzureichend erfüllt hat (vgl. Senatsurteil vom 24. Januar 2017 aaO Rn. 31). Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. - 3 - Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 200.000 Ellenberger Maihold Ma tthias Derstadt Dauber Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 19.06.2015 - 14 O 478/14 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 12.04.2016 - 6 U 115/15 -
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