BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 170/11 vom 20. Juni 2013 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kays er , den Richter Raebel, die Richterin Lohmann, den Richter Grupp und die Ri chterin Möhring am 20. Juni 2013 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 28. Oktober 2011 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen. Der Wert des Beschwerd everfahrens wird auf 51.172,81 festg e- setzt. Gründe: Die Beschwerde zeigt keinen gesetzlichen Grund zur Zulassung der R e- visi on auf (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die Maßstäbe, nach denen das Berufungsgericht bei der Prüfung der Anfechtbarkeit des E r langens der Aufrechnungsmöglichkeit nach § 96 Abs. 1 Nr. 3, § 133 Abs. 1 InsO die Frage eines Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes der Schuldnerin beurteilt hat, stehen mit den vom Bundesgerichtshof aufgestel l- te n Grundsätzen im Einklang. Die Sicherung einer einheitlichen Rechtspr e- chung erfordert deshalb kein e E ntscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Fall 2 ZPO) . 1 2 - 3 - Die Würdigung der Umstände des Einzelfalls ist Sache des Tatrichters. Dass dabei der verfassungsrechtlich gewährleistete An spruch des Klägers auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) verletzt worden wäre, kann nicht festg e- stellt werden. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Kayser Raebel Lohmann Grupp Möhring Vorinsta nzen: LG Karlsruhe, Entscheidung vom 06.05.2011 - 3 O 477/10 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 28.10.2011 - 1 U 82/11 - 3 4
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