BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 182/13 vom 6 . März 2015 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6 . März 2015 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Joeres, Maihold und Dr. Matthias sowi e die Richterin Dr. Derstadt beschlossen: Der Antrag auf Berichtigung des Tatbestandes des Senatsurteils vom 13. Januar 2015 wird als unzulässig verworfen. Der Tatb e- stand eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Ta t- bestandsberichtigung g emäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthalt e- ne verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 29. Mai 2012 I ZR 6/10, juris Rn. 2 und vom 5. April 2011 XI ZR 350/08, juris, jeweils mwN). Der von der Beklagten geltend gemachte Ausnahmefall von di e- sem Grundsatz liegt nicht vor, da der Tatbestand des Revisionsu r- teils hier wegen der Zurückverweisung der Sache an das Ber u- fungsgericht für das weitere Verfahren zwar urkundliche Bewei s- kraft gemäß § 314 ZP O entfaltet. Dies betrifft jedoch lediglich die im Revisionsurteil enthaltene Wiedergabe der Revisionsanträge - 3 - oder sonstiger, in der Revisionsinstanz abgegebener Prozesse r- klärungen. Der von der Beklagten in Bezug genommene ersti n- stanzliche Vortrag der Kl ägerin bzw. das Vorbringen der Beklagten in ihrer Nichtzulassungsbeschwerdeerwiderung gehören nicht d a- zu. Ellenberger Joeres Maihold Matthias Derstadt Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 19.07.2012 - 25 O 77/11 - OLG Stuttgart, Entscheidun g vom 08.05.2013 - 9 U 166/12 -
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