BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS X ZR 184/03 vom 13. Februar 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Melullis, die Richterin M374hlens und die Richter Prof. Dr. Meier-Beck, Asendorf und Gr366ning am 13. Februar 2007 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge der Kl344gerin gegen den Senatsbeschluss vom 19. September 2006 wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die R374ge der Kl344gerin, der Senatsbeschluss vom 19. September 2006 beruhe auf einer Verletzung ihres Grundrechts aus Art. 103 Abs. 1 GG, bleibt ohne Erfolg. 1 1. Die Kl344gerin hat die Geh366rsr374ge nicht rechtzeitig erhoben (247 321 a Abs. 2 ZPO). Der Senatsbeschluss vom 19. September 2006 ist der Kl344gerin am 22. September 2006 zugestellt worden, die Geh366rsr374ge ist am 21. November 2006 eingegangen. Anhaltspunkte, aus denen sich ergeben k366nnte, dass der Kl344gerin die behauptete Verletzung ihres Anspruchs auf recht-liches Geh366r erst sp344ter als durch Zustellung des Senatsbeschlusses vom 19. September 2006 bekannt geworden ist, sind nicht ersichtlich, so dass davon 2 - 3 - auszugehen ist, dass die Kl344gerin mit der Zustellung des Beschlusses vom 19. September 2006 alle Umst344nde kannte, auf die sie die Geh366rsr374ge st374tzt. 2. Die behauptete Verletzung des Verfahrensgrundrechts der Kl344gerin liegt auch in der Sache nicht vor. 3 Der Senat hat die in der Nichtzulassungsbeschwerde geltend gemachten Zulassungsgr374nde gepr374ft und nicht f374r durchgreifend erachtet. Zu den Zulassungsgr374nden geh366rt auch der Versto337 gegen Verfahrensgrundrechte des Beschwerdef374hrers durch das Berufungsgericht, da, wie sich auch aus 247 544 Abs. 7 ZPO ergibt, dem Versto337 gegen Verfahrensgrundrechte Allge-meinbedeutung im Sinne der Zulassungsgr374nde zukommt (vgl. BVerfGE 107, 339; BGH, Beschl. v. 18.1.2005 - XI ZR 340/03, BGH-Rep. 2005, 939; vgl. auch Z366ller/Gummer, ZPO, 26. Aufl., 247 543 ZPO Rdn. 15 a m.w.N.). Im Senatsbe-schluss vom 19. September 2006 ist dazu auch die erforderliche Begr374ndung 4 - 4 - gegeben worden, n344mlich dass eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung nicht erforderlich ist (247 543 Abs. 2 Nr. 2, 247 544 Abs. 2 ZPO). Melullis M374hlens Meier-Beck Asendorf Gr366ning Vorinstanzen: LG Mainz, Entscheidung vom 05.11.2002 - 4 O 156/02 - OLG Koblenz, Entscheidung vom 13.11.2003 - 5 U 1536/02 -
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