BUNDESGERICHTSHOFBESCHLUSSIX ZR 186/02 vom18. Dezember 2003in dem Rechtsstreit - 2 -Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden RichterDr. Kreft und die Richter Dr. Fischer, Dr. Ganter, Kayser und Villam 18. Dezember 2003beschlossen:Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteildes 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 3. Juli2002 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf65.850,14 nrGründe: Die vom Kläger geltend gemachten Zulassungsgründe der Fortbildungdes Rechts und der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (§ 543Abs. 2 Nr. 2 ZPO) sind nicht gegeben.1. Die feststehenden Grundsätze der höchstrichterlichen Rechtspre-chung zur Substantiierungslast des Anwalts, dem die Unterlassung einer ver-traglich gebotenen Handlung vorgeworfen wird (BGHZ 126, 217, 225; BGH,Urt. v. 5. Februar 1987 - IX ZR 65/86, NJW 1987, 1322, 1323; v. 3. Dezember1992 - IX ZR 61/92, NJW 1993, 1139, 1140; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 246/95, - 3 -WM 1996, 1841, 1842), bedürfen zur Entscheidung des Streitfalls keiner Er-gänzung.2. Eine Abweichung von der höchstrichterlichen Rechtsprechung zurFrage, nach welchen Maßstäben zu beurteilen ist, wie der Ausgangsprozeß beipflichtgemäßem Verhalten des Anwalts geendet hätte (vgl. BGHZ 133, 110,111; 145, 256, 259 ff), läßt sich dem Berufungsurteil nicht entnehmen.KreftFischer Ganter Kayser Vill
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