BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 186/13 vom 12. Februar 2015 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtsh ofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kays er , die Richter in Lohmann, die Richter Dr. Pape, Grupp und die Richterin Möhring am 12. Februar 2015 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 18. Juli 2013 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen. e- setzt. Gründe: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist statthaft (§ 544 Abs. 1 Satz 1 ZPO) und zulässig ( § 544 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 ZPO). Sie hat jedoch keinen Erfolg. Entgegen der Ansicht der Beschwerde erfordert die Sicherung einer einheitl i- chen Rechtsprechung k eine Entscheidung des Revisionsgeri chts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). W ird die Nachtragsverteil ung angeordnet, weil nachträglich Gegenstände der Masse ermittelt worden sind (§ 203 Abs. 1 Nr. 3 InsO), werden die betroff e- nen Gegenstände mit der Anordnung vom Insolvenzbeschlag erfasst. Die Ve r- fügungsbefugnis geht vom Schuldner auf den Insolvenzverwalte r über (BGH, Beschluss vom 6. Dezember 2007 - IX ZB 229/06, WM 2008, 305 Rn. 7; vom 26. Januar 2012 - IX ZB 111/10, WM 2012, 366 Rn. 16) . Wegen dieser Wirku n- 1 2 - 3 - gen müssen die betroffenen Gegenstände im Anordnungsbeschluss selbst au s- reichend bestimmt bezeichne t werden (BGH, Beschluss vom 26. Januar 2012, aaO Rn. 9) . Soweit Gegenstände nicht bestimmt bezeichnet sind, treten die Wirkungen der Anordnung nicht ein. Mit diesen Grundsätzen stimmt die En t- scheidung des Berufungsgerichts überein. Die erst nach der Verkü ndung des Berufungsurteils erfolgte Konkretisierung des Anordnungsbeschlusses macht eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Sicherung einer einheitlichen Rec htsprechung nicht erforderlich. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Vorau s- setzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist. Kayser Lohmann Pape Grupp Möhring Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 05 .02.2013 - 20 O 120/12 - OLG Celle, Entscheidung vom 18.07.2013 - 16 U 35/13 - 3
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