BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 204/09 vom 30. Januar 201 3 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 30. Januar 2013 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser , die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Vill, Dr. Fischer und Grupp beschlossen: Auf die Gegenvorstellung des Beschwerdeführers wird der B e- schluss vom 14. Juli 2011 wie folgt geändert: Gründe: Das Berufungsgericht hat dem Kläger die zuerkannten Zinsen unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes zugesprochen. Im Hinblick hierauf stellen sie keine Nebenforderung im Sinn e des § 4 Abs. 1 Halbs. 2 ZPO; § 43 Abs. 1 GKG dar (vgl. BGH, Beschluss vom 29. April 1971 - III ZR 142/70, KostRsp. ZPO § 4 Nr. 30; vom 28. September 1992 - II ZR 277/90, KostRsp. ZPO § 4 Nr. 74; Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl., § 4 Rn 8). Daher setzt sich der Gesam t- streitwert aus de m zuerkannten Schadensersatzbetrag von 18.589,72 den als Schadensersatz zugesprochenen Zinsen von weiteren 13.460,12 1 - 3 - zusammen, mithin insgesamt 32.049,84 Die bisherige, nur den Hauptbetrag berücksichtigende Streitwertfestsetzung war dementspre chend abzuändern. Kayser Gehrlein Vill Fischer Grupp Vorinstanzen: LG Mainz, Entscheidung vom 31.10.2008 - 1 O 132/06 - OLG Koblenz, Entscheidung vom 30.10.2009 - 10 U 1446/08 -
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