BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 234/06 vom 24. Januar 2008 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Prof. Dr. Gehrlein, Vill und Dr. Detlev Fischer am 24. Januar 2008 beschlossen: Der Antrag des Kl344gers auf Gew344hrung von Prozesskostenhilfe zur Durchf374hrung der Revision gegen das Urteil der 3. Zivilkam-mer des Landgerichts Hamburg vom 10. November 2006 wird zu-r374ckgewiesen. Gr374nde: Die beantragte Prozesskostenhilfe ist zu versagen, weil die beabsichtigte Durchf374hrung der Revision keine Aussicht auf Erfolg bietet (247 114 ZPO). 1 Die Sache weist keine grunds344tzliche Bedeutung mehr auf. Mit Urteil vom 11. Januar 2007 (BGHZ 170, 276) hat der Senat entschieden, dass eine Tilgung von Gl344ubigerforderungen mit Mitteln aus einer ungenehmigten Konto-374berziehung keine Gl344ubigerbenachteiligung bewirkt. Das Landgericht hat da-her zu Recht eine Anfechtungsm366glichkeit nach 247 129 ff InsO verneint und die Klage f374r unbegr374ndet angesehen. Wird im Laufe des Prozesskostenhilfever-fahrens die zun344chst offene Grundsatzfrage durch eine h366chstrichterliche Ent-scheidung in einem f374r den Antragsteller ung374nstigen Sinn gekl344rt, so kann die-sem - auch f374r die zur374ckliegende Zeit - nicht mehr Prozesskostenhilfe gew344hrt 2 - 3 - werden (vgl. BGH, Beschl. v. 27. Januar 1982 - IVb ZB 925/80, MDR 1982, 564, 565; Z366ller/Philippi, ZPO 26. Aufl. 247 119 Rn. 45). Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Prof. Dr. Gehrlein Vill Dr. Detlev Fischer Vorinstanzen: AG Hamburg-St. Georg, Entscheidung vom 24.05.2006 - 921 C 20/06 - LG Hamburg, Entscheidung vom 10.11.2006 - 303 S 14/06 -
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