BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 242/03 vom 4. Mai 2006 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Kayser und Dr. Detlev Fischer am 4. Mai 2006 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 30. September 2003 wird auf Kosten der Kl344gerin zur374ckgewie-sen. Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 209.274,58 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist zul344ssig (247 544 ZPO); sie ist jedoch unbegr374ndet, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat (247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO) und weder die Fortbildung des Rechts noch die Siche-rung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsge-richts erfordert (247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO). 1 Die W374rdigung des Berufungsgerichts beachtet die von der h366chstrich-terlichen Rechtsprechung entwickelten Grunds344tze zu den Beratungs- und Auf-kl344rungspflichten eines Anwalts im Falle eines Vergleichsabschlusses (vgl. 2 - 3 - BGH, Urt. v. 14. Januar 1993 - IX ZR 76/92, NJW 1993, 1325, 1328; Urt. v. 7. Dezember 1995 - IX ZR 238/94, NJW-RR 1996, 567, 568). Es handelt sich um eine Einzelfallentscheidung, die im 334brigen auch revisionsrechtlich nicht zu beanstanden w344re. Von einer weiteren Begr374ndung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet w344re, zur Kl344rung beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist (247 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO). 3 Dr. Gero Fischer Dr. Ganter Raebel Kayser Dr. Detlev Fischer Vorinstanzen: LG Ravensburg, Entscheidung vom 19.12.2002 - 3 O 937/01 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 30.09.2003 - 12 U 68/03 -
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