BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZR 256/99 vom 10. April 2002 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. April 2002 durch die Richter Gerber, Weber-Monecke, Prof. Dr. Wagenitz, Dr. Ahlt und Dr. Vézin a beschlossen: Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 4. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg vom 4. August 1999 wird nicht angenommen. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 35.042 (68.537,49 DM) Gründe: Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg (vgl. § 554 b ZPO a.F. in der Auslegung des Beschlusses des BVerfG vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - BVerfGE 54, 277). Es erscheint zweifelhaft, ob der mit der Befriedigung des Gläubigers durch einen Gesamtschuldner einhergehende Forderungsübergang auf den Gesamtschuldner eine Rechtsnachfolge im Sinne des § 727 (i.V. mit § 731) ZPO begründet, die dem Gesamtschuldner die Möglichkeit einer Titelu m - schreibung nach Maßgabe dieser Vorschriften eröffnet (verneinend: OLG Dü s - seldorf FGPrax 1995, 210 und NJW-RR 2000, 1596; im Grundsatz - z.T. unter - 3 - Hinweis auf die Schwierigkeit, die Hhe des Ausgleichsanspruchs und damit des Forderungsbergangs in der Form des § 727 Abs. 1 ZPO nachzuweisen - bejahend: KG NJW 1955, 913; Zller/Stber ZPO 23. Aufl. § 727 Rdn. 7; Th o - mas/Putzo ZPO 24. Aufl. § 727 Rdn. 12; Musielak/Lackmann ZPO 2. Aufl., § 727 Rdn. 8; MnchKomm/Wolfsteiner ZPO 2. Aufl., § 727 Rdn. 19; Stein/Jonas/Mnzberg ZPO 21. Aufl. § 727 Fn. 70; vgl. auch BayObLG NJW 1970, 1800, 1801 f.). Die Frage kann dahinstehen. Da, wie das Oberlandesg e - richt zu Recht ausfhrt, dem Klger kein Ausgleichsanspruch gegen den B e - klagten nach § 426 A bs. 1 Satz 1 BGB zusteht, kommt auch ein Forderung s - bergang auf den Klger nach § 426 Abs. 2 Satz 1 BGB nicht in Betracht. Fr eine Titelumschreibung ist schon deshalb kein Raum. Gerber Weber-Monecke Wagenitz Ahlt Vézina
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