ECLI:DE:BGH:2017:260717BXIZR295.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 295/17 vom 26. Juli 2017 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Juli 2017 durch den V izepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger , die Richter Maihold und Dr. Matthias sowie die Rich terinnen Dr. Menges und Dr. Dauber beschlossen: Der Antrag der Kläger, die Zwangsvollstreckung aus folgenden n o- tariellen Urkunden Ur.Nr. /1989 vom 31. Januar 1989, Notariat F . i.V.m. den notariellen Ausfertigungen vom 10. November 1992 Ur.N r. /1992 und vom 2. September 2014 Ur.Nr. /2014, Notariat F . Ur.Nr. /2012 von 19. Juni 2012, Notariat F . II einstweilen einzustellen, wird zurückgewiesen. Gründe: Der Antrag der Kläger ist zurückzuweisen, weil die Voraus setzungen für den Erlass einer Anordnung nach § 769 Abs. 1 ZPO nicht vorliegen. Es bedarf keiner Entscheidung, ob das Revisionsgericht eine solche A n- ordnung im Verfahren über die Nichtzulassungsbeschwerde, in dem nicht die Hauptsache anhängig ist, erlass en kann (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 22. Februar 2012 - XI ZA 12/11, MDR 2012, 1432 Rn. 2 f. und BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2007 - V ZA 12/07, juris Rn. 2). Denn die Voraussetzungen für eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung in entspr echender 1 2 - 3 - Anwendung von § 544 Abs. 5 Satz 2, § 719 Abs. 2 ZPO liegen nicht vor, weil die Nichtzulassungsbeschwerde der Kläger keine Aussicht auf Erfolg hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 6. Mai 2004 - V ZA 4/04, WM 2004, 2370, 2371 und vom 11. April 2002 - V ZR 308/01, NJW - RR 2002, 1090). Von einer näheren Begründung wird in entsprechender Anwendung des § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. Ellenberger Maihold Matthias Menges Dauber Vorinstanzen: LG Rottweil, Entscheidung vom 15.11.2016 - 3 O 117/16 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 29.03.2017 - 9 U 223/16 - 3
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