BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 301/09 vom 30. November 2010 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Wiechers und die Richter Dr. Ellenberger, Maihold, Dr. Matthias und Pamp am 30. November 2010 beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-vision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts M374nchen vom 14. Juli 2009 wird zur374ckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbil-dung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Recht-sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfor-dern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die Entscheidung des Berufungsgerichts verletzt nicht den An-spruch der Beklagten auf Gew344hrung rechtlichen Geh366rs (Art. 103 Abs. 1 GG). Die Rechtsprechung des Senats zur sekund344ren Be-hauptungslast des Bereicherungsschuldners (Senat, Urteile vom 23. September 2008 - XI ZR 262/07, WM 2008, 2155 Rn. 21 sowie vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16) steht nicht der Auffassung des Berufungsgerichts entgegen, die Beklag-te als Bereicherungsschuldnerin sei nach den Umst344nden des vor-liegenden Falles gehalten, konkret zur Pr374fung der Vollmachtsur-kunde und zum Abschluss des Darlehensvertrags vorzutragen. Von der Partei, die die sekund344re Darlegungslast trifft, kann ver-langt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutra-gen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde lie-gende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist - 3 - (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. M344rz 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13). Ob Vortrag einer Partei der diese treffenden sekund344ren Darlegungslast gen374gt, hat das Tatsa-chengericht im Einzelfall zu beurteilen, das den Grundsatz zu be-achten hat, dass sich der Umfang der Darlegungslast nach der In-tensit344t des Sachvortrags des Gegners richtet (BGH, Urteile vom 20. Mai 1996 - II ZR 301/95, NJW-RR 1996, 1211 f. und vom 3. Februar 1999 - VIII ZR 14/98, NJW 1999, 1404, 1405 f.). Ein Rechtsfehler ist dabei dem Berufungsgericht nicht unterlaufen. Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Beklagte tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). - 4 - Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens betr344gt 229.700,88 200. Wiechers Ellenberger Maihold Matthias Pamp Vorinstanzen: LG M374nchen I, Entscheidung vom 24.07.2007 - 4 O 16458/05 - OLG M374nchen, Entscheidung vom 14.07.2009 - 5 U 4509/07 -
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