BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 346/06 vom 25. September 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - 2 Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. September 2007 durch den Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Nobbe, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen und die Richter Dr. Ellenberger und Prof. Dr. Schmitt beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulas-sung der Revision in dem Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 29. September 2006 wird zur374ckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die von der Beklagten erhobenen R374gen wegen Versto337es gegen Artikel 3 Abs. 1 GG und Arti-kel 103 Abs. 1 GG hat der Senat gepr374ft, aber nicht f374r durchgreifend befunden. Insbesondere war das Beru-fungsgericht berechtigt, das tats344chliche Vorliegen des Staatsnotstandes zu pr374fen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. September 2006 - 2 BvR 1504/06). Dar374ber hinaus kann ein Staat die Erf374llung privatrechtlicher Zahlungsanspr374che gegen374ber Privatpersonen nicht unter Berufung auf den wegen Zahlungsunf344higkeit er-kl344rten Staatsnotstand verweigern (vgl. BVerfG, Be-schluss vom 8. Mai 2007 - 2 BvM 1-5/03, 1, 2/06, WM 2007, 1315 ff). Von einer n344heren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Abs. 2 ZPO abgesehen. - 3 - 3 Die Beklagte tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfah-rens (247 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert f374r das Beschwerdeverfahren betr344gt 1.533.875,64 200. Nobbe Joeres Mayen Ellenberger Schmitt Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 14.03.2003 - 2/21 O 294/02 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 29.09.2006 - 8 U 60/03 -
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