BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 349/05 vom 25. September 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. September 2007 durch den Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Nobbe, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen und die Richter Dr. Ellenberger und Prof. Dr. Schmitt beschlossen: Die Beschwerde der Kl344gerin gegen die Nichtzulas-sung der Revision in dem Urteil des Einzelrichters des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 13. Juni 2005 wird zur374ckgewiesen, weil die Rechts-sache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer ein-heitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Re-visionsgerichts nicht erfordern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Eine Divergenz zur Rechtsprechung des Bun-desgerichtshofs lag im ma337geblichen Zeitpunkt der Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde nicht vor. Soweit das Berufungsurteil mit seinen Ausf374hrungen zu einem auf Schadensersatzanspr374che gegen die Fondsinitiatoren gest374tzten Einwendungsdurchgriff gem344337 247 9 Abs. 3 VerbrKrG in Widerspruch zu dem nach Erlass des Berufungsurteils ergangenen Urteil des erkennenden Senats vom 25. April 2006 (BGHZ 167, 239, 250, Tz. 28) steht, ist es nach der nunmehr geltenden Rechtsprechung zwar fehlerhaft. Insoweit fehlt es aber an einer Wiederholungsgefahr. Das Beru-fungsurteil entspricht der damaligen - mittlerweile auf-gegebenen - Rechtsprechung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGHZ 159, 294, 312 f.). Es - 3 - spricht nichts daf374r, das Berufungsgericht, das seinem Urteil erkl344rterma337en die Rechtsprechung des Bun-desgerichtshofs hatte zugrunde legen wollen, werde die nach Erlass des Berufungsurteils ge344nderte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dieser Frage k374nftig nicht beachten (vgl. BVerfG, Beschl374sse vom 25. Juli 2005 - 1 BvR 938/03, Umdruck S. 5, 8 und vom 26. Juli 2005 - 1 BvR 85/04, NJW 2005, 3345; Senatsbeschl374sse vom 8. April 2003 - XI ZR 193/02, WM 2003, 1346, 1347 f. und vom 17. April 2007 - XI ZR 343/05, Umdruck S. 2 f.). Von einer wei-teren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Kl344gerin tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfah-rens (247 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert f374r das Beschwerdeverfahren betr344gt 21.985,07 200. Nobbe Joeres Mayen Ellenberger Schmitt Vorinstanzen: LG Heidelberg, Entscheidung vom 24.01.2003 - 4 O 62/01 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 13.06.2005 - 1 U 22/05 -
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