ECLI:DE:BGH:2018:050618BXIZR364.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 364 /17 vom 5. Juni 2018 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Juni 2018 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Grüneberg und Maihold sowie die Richterinnen D r. Menges und Dr. Derstadt beschlossen: Der Wert der mit der beabsichtigten Revision geltend zu mache n- den Beschwer (§ 26 Nr. 8 EGZPO) wird auf bis zu 19.000 t- gesetzt. Der Kläger ist durch die Abweisung der Anträge Nr. 1 bis 5 in H ö- he von 18.599,10 m- men aus 15.446 dem die eingeklagte Hauptforderung übersteigenden Betra g von 5.554 3 begehrte Feststellung (vgl. Senatsbeschluss vom 9. Mai 2017 XI ZR 484/15, juris Rn. 1 bis 3). Die Anträge Nr. 4 und Nr. 5 erhöhen die Beschwer nicht (vgl. S e- natsbeschluss vom 9. Mai 2017 XI ZR 484/15, juris Rn. 4 und 5 mwN) . Dies gilt ebenfalls für den hilfswei se geltend gemachten Antrag Nr. 6, da im Verhältnis zu den Anträgen Nr. 1 bis Nr. 5 wirtschaftl i- che Identität im Sinne von § 45 Abs. 1 Satz 3 GKG vor liegt, die auch im Rahmen von § 26 Nr. 8 EGZPO eine Zusammenrechnung der Werte von Haupt - und Hilfsantrag ausschließt (vgl. BGH, B e- schlüsse vom 10. Juli 2014 V ZR 322/13, juris Rn. 6 ff., vom 26. März 2015 III ZR 344/14, juris Rn. 6 f., vom 27. Juli 2017 - 3 - III ZB 37/16, NJW - RR 2017, 1407 Rn . 10 und vom 28. Septe m- ber 2017 V ZB 63/16, NJW - RR 2018, 331 Rn. 14 f.). Denn selbst wenn im Fall der Anlageberatung über eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds ein Anspruch aus § 667 Fall 2 BGB auf Herausgabe der von der beratenden Bank vereinnah mten Provis i- onen oder Rückvergütungen bestünde (offengelassen im Senat s- urteil vom 14. Januar 2014 XI ZR 355/12, BGHZ 199, 355 Rn. 15 ff.), könnte der Kläger die Herausgabe der vereinnahmten Provisionen nicht neben der vollständigen Rückabwicklung der A n lage aufgrund eines Schadensersatzanspruchs wegen Ber a- tungspflichtverletzung verlangen. Eine gleichzeitige Zuerkennung - 4 - des mit dem Hauptantrag geltend gemachten Schadensersatz a n- spruchs und des mit dem Hilfsantrag verlangten Herausgabea n- spruchs käme nic ht in Betracht. Ellenberger Grüneberg Maihold Menges Derstadt Vorinstanzen: LG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 29.12.2015 - 2 - 28 O 42/15 - OLG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 24.04.2017 - 23 U 18/16 -
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