BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 435/04 vom 13. Juni 2006 in dem Rechtsstreit Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Juni 2006 durch den Richter Dr. Joeres als Vorsitzenden, den Richter Dr. M374ller, die Richterin Mayen und die Richter Dr. Ellenberger und Prof. Dr. Schmitt beschlossen: Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Teilvers344umnis- und Schlussurteil des 24. Zivilsenats in Darmstadt des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 2. Juli 2004 wird zur374ck-gewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfor-dern (247 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Soweit das Berufungsgericht 374bersehen hat, dass der Kl344ger an das in der notariellen Urkunde vom 9. September 1991 f374r ihn aufgrund unwirksamer Vollmacht erkl344rte materielle Schuld-versprechen nach 247 780 BGB aus Gr374nden der Rechtsscheinhaftung ge-bunden ist, weil der Notar das Vorliegen der Vollmacht ausdr374cklich in die Verhandlungsniederschrift aufgenommen und deren Ausfertigung zu-sammen mit einer beglaubigten Abschrift der Vollmacht der Beklagten zugestellt hat (siehe BGHZ 102, 60, 64 ff.; Senatsurteil vom 28. M344rz 2006 - XI ZR 239/04, WM 2006, 853, 855 f.), handelt es sich offensicht-lich um einen Subsumtionsfehler im Einzelfall. Von einer n344heren Be-gr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Die Beklagte tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert f374r das Beschwerdeverfahren betr344gt 80.212,64 200. Joeres M374ller Mayen Ellenberger Schmitt Vorinstanzen: LG Darmstadt, Entscheidung vom 17.01.2003 - 8 O 41/02 - OLG Frankfurt in Darmstadt, Entscheidung vom 02.07.2004 - 24 U 55/03 -
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