ECLI:DE:BGH:2019:050219BXIZR505.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 505/17 vom 5. Februar 2019 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Februar 2019 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Grüneberg und Dr. Matthias, die Richte rin Dr. Derstadt und den Richter Dr. Tolkmitt beschlossen: D er Antrag auf Zulassung der Sprungrevision gegen das Urteil der 11. K ammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf vom 12. Juli 2017 wird abgelehnt . Die Kläger tragen die Kosten des Zulass ungs verfahrens jeweils zur Hälfte (§ 97 Abs. 1 , § 100 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandsw ert für das Zulassungsverfahren beträgt 552.893,96 . Gründe: Der Antrag auf Zulassung der Sprungrevision ist aufgrund der schriftl i- chen Einwilligung der Beklagten in di e Übergehung der Berufungsinstanz stat t- haft (§ 566 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO ). Er ist aber unzulässig, weil es an der Da r- legun g eines Zulassungsgrundes fehlt. Gemäß § 566 Abs. 2 Satz 3 ZPO mü s- sen in dem Antrag auf Zulassung der Sprungrevision die Voraussetzu ngen für die Zulassung der Sprungre vision nach § 566 Abs. 4 Satz 1 ZPO in gleicher Weise wie in der Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde gemäß § 544 Abs. 2 Satz 3 ZPO die Zulassungsgründe nach § 543 Abs. 2 ZPO dargelegt werden (vgl. BGH, Beschlüsse vom 16. Oktober 200 8 IX ZR 46/08, WM 2008, 1 - 3 - 2225 Rn. 4 und vom 1 6 . August 2012 I ZR 199/11, juris Rn. 4 f. mwN). Daran fehlt es hier. Die Kläger haben nicht dargelegt, dass die Rechtssache grun d- sätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts od er die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Von einer näheren Begründung wird en t- sprechend § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Ellenberger Grüneberg Matthias Derstadt Tolkmitt Vorinstanzen: LG Düsseldorf, Entscheidung vom 12.07.2017 - 41 O 49/16 -
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