BUNDESGERICHTSHOFBESCHLUSSXII ZR 54/01 vom11. September 2002in dem Rechtsstreit Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. September 2002 durch dieVorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Sprick, Weber-Monecke,Prof. Dr. Wagenitz und Fuchsbeschlossen:Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 8. Zivilsenats desOberlandesgerichts Nürnberg vom 21. Dezember 2000 wird nichtangenommen.Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens(§ 97 Abs. 1 ZPO).Streitwert: 42.981,75 Gründe: Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat imEndergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg (vgl. § 554b ZPO a.F. in der Auslegungdes Beschlusses des BVerfG vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - BVerfGE 54, 277).Zwar tragen die Ausführungen des Oberlandesgerichts zur Beweislast dieEntscheidung nicht (vgl. BGHZ 126, 124; Urteil vom 26. November 1997 XII ZR28/96 NJW 1998, 594).Zweifel bestehen auch hinsichtlich der Beweiswürdigung der landgerichtlichenZeugenaussage (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 1990 I ZR 25/89 NJW 1991,1183). Im Ergebnis kann die Entscheidung aber jedenfalls deshalb bestehen bleiben,weil der Klägerin ein eigenes erhebliches Mitverschulden aufgrund des Umstandeszuzurechnen ist, daß sie den Vermieter nicht abgemahnt hat.HahneSprickWeber-MoneckeWagenitzFuchs
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