ECLI:DE:BGH:2018:240418BXIZR573.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 573/17 vom 24. April 2018 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. April 2018 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Joeres und Dr. Matthias sowie die Richter innen Dr. Menges und Dr. Dauber beschlossen: Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revis i- on in dem Urteil des 4. Zivilsenats des Brandenburgischen Obe r- landesgerichts vom 6. September 2017 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine g rundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die von der Beklagten erteilte Widerrufsinformation entspr icht den gesetzlichen Anforderungen des Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 1 und 2 EGBGB in der vom 30. Juli 2010 bis zum 3. August 2011 gelte n- den Fassung (vgl. Senatsurteile vom 4. Juli 2017 XI ZR 741/16, WM 2017, 1602 Rn. 19 ff. und vom 5. Dezember 2017 XI ZR 253/15, juris Rn. 19 ff.). Der im Abschnitt "Widerrufsfolgen" zu § 495 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Halbsatz 1 BGB in der zwischen dem 30. Juli 2010 und dem 12. Juni 2014 geltenden Fassung formulie r- te Zusatz beeinträchtigt die Klarheit und Verständlichkeit der I n- fo rmation unabhängig davon nicht, ob die Beklagte Aufwendungen gegenüber öffentlichen Stellen erbringt. Von einer weiteren B e- gründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs atz 2 ZPO abg e- sehen. - 3 - Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt Ellenberger Joeres Matthias Menges Dauber Vorinstanzen: LG Potsdam, Entscheidung vom 05.10.2016 - 8 O 255/15 - OLG Brandenburg, Entscheidung vom 06.09.2017 - 4 U 182/16 -
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