BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 67/03 vom 1. Februar 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Raebel, Vill und Cierniak und die Richterin Lohmann am 1. Februar 2007 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts D374sseldorf vom 24. Januar 2003 wird auf Kosten der Kl344gerin zur374ckgewiesen. Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 68.885,14 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist statthaft und auch im 334brigen zul344s-sig (247 544 ZPO). Sie ist jedoch unbegr374ndet. Weder hat die Rechtssache grunds344tzliche Bedeutung (247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO), noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (247 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO). 1 Das Berufungsgericht ist von den Rechtss344tzen der Entscheidung BGHZ 30, 176, 180 (vgl. auch BGH, Urt. v. 15. Juni 1989 - IX ZR 167/88, WM 1989, 1342, 1344; v. 6. April 2000 - IX ZR 122/99, WM 2000, 1072, 1074) nicht abge-wichen. Dort hatte der Grundst374ckseigent374mer das vorbehaltene Eigentum des Lieferanten durch Leistung (den Einbau) der Gemeinschuldnerin erlangt. Hier hat der Beklagte - wie schon die Schuldnerin - nur das Anwartschaftsrecht der 2 - 3 - Masse abgetreten und sich der Zessionarin gegen374ber verpflichtet, die Bedin-gungen des Eigentums374bergangs herbeizuf374hren (Freistellung der Zessionarin). Diese Verpflichtung ist nicht erf374llt worden. Besteht das Miteigentum der Kl344ge-rin fort, wie das Berufungsgericht angenommen hat, so kann sie sich deswegen mit ihrer Miteigent374merin auseinandersetzen. Ist das Recht der Kl344gerin durch Tathandlungen der Anwartschaftsberechtigten nach Abtretung dieses Rechts gem344337 Art. 46 EGBGB, 247 947 Abs. 2 BGB oder 247 950 BGB erloschen, was nicht hinreichend vorgetragen worden ist, so w344re die Anwartschaftsberechtigte der Kl344gerin nach 247 951 Abs. 1, 247247 812, 818 Abs. 2 BGB verpflichtet. Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO abgesehen. 3 Fischer Raebel Vill Cierniak Lohmann Vorinstanzen: LG Wuppertal, Entscheidung vom 14.05.2002 - 1 O 227/01 - OLG D374sseldorf, Entscheidung vom 24.01.2003 - 16 U 112/02 -
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