BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 75/03 vom 14. April 2005 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Nekovi, Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann am 14. April 2005 beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revi-sion in dem Urteil des 26. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 18. Februar 2003 wird zurückgewiesen. Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens nach ei-nem Wert von 401.776,96 Euro. Gründe: Die Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin ist nach § 544 ZPO statt-haft. Sie hat jedoch keinen Erfolg. Die Klägerin hat nicht dargelegt, daß die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Die von der Nichtzulas-sungsbeschwerde aufgeworfene Frage der vorvertraglichen Haftung eines Rechtsanwalts, der die bevorstehende Verjährung eines Anspruchs kennt oder - 3 - kennen muß, stellt sich im vorliegenden Fall nicht. Ein Verfahrensfehler, der die Zulassung der Revision rechtfertigt, liegt nicht vor. Von einer weiteren Be-gründung wird gemäß § 544 Abs. 4 S. 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen. Fischer Nekovi Vill Cierniak Lohmann
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