BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 79/09 vom 1. Juni 2010 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Prof. Dr. Gehrlein und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Fischer am 1. Juni 2010 beschlossen: Die Anh366rungsr374ge des Beklagten gegen den Beschluss des Se-nats vom 15. April 2010 wird zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die geltend gemachten Verst366337e gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegen nicht vor. Das als 374bergangen ger374gte Vorbringen ist von dem Senat ber374cksichtigt worden, ohne daraus die von dem Beklagten bef374rworteten Schlussfolgerungen herzuleiten. Art. 103 Abs. 1 GG gibt jedoch keinen Anspruch darauf, dass sich das Gericht mit dem Vorbringen einer Partei in der Weise auseinandersetzt, die sie selbst f374r richtig h344lt (BVerfGE 80, 269, 286). Aus dem Prozessgrundrecht folgt auch keine Pflicht der Gerichte, der von einer Partei vertretenen Rechts- 1 - 3 - ansicht zu folgen (BVerfGE 87, 1, 33; BGH, Beschl. v. 21. Februar 2008 - IX ZR 62/07 Rn. 5, DStRE 2009, 328). Ganter Gehrlein Vill Lohmann Fischer Vorinstanzen: LG Arnsberg, Entscheidung vom 31.05.2007 - 4 O 28/07 - OLG Hamm, Entscheidung vom 27.03.2009 - 25 U 58/07 -
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