BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX Z R 86/11 vom 19. Juli 2012 in dem Rechtsstreit - 2 - Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, d en Richter Vill, die Richterin Lohmann, die Richter Dr. Fischer und Dr . Pape am 19. Juli 2012 beschlossen: Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 20. April 2011 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen. Der Gegenstandswert des Beschwerde verfahrens wird auf Gründe: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist statthaft und auch im Übrigen zulä s- sig, hat jedoch in der Sache keinen Erfolg. Weder hat die Recht s sache grun d- sätzliche Bedeutung, noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sich e- rung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsg e- richts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Der Kläger ist nicht in Verfahrensgrundrec h- ten verletzt. Wie der Senat zwischenzeitlich entschieden hat, scheidet im Übr igen eine Anfechtung nach § 134 InsO in derartigen Fällen schon deshalb aus, weil davon auszugehen ist, dass die Schuldnerin auf die eigene Haftungsverbin d- 1 2 - 3 - lichkeit nach § 73 AO gezahlt hat ( vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2012 - IX ZR 2/11, ZIP 2012, 280 Rn. 20, 35 f ). Kayser Vill Lohmann Fischer Pape Vorinstanzen: LG Magdeburg, Entscheidung vom 09.12.2010 - 5 O 751/10 - OLG Naumburg, Entscheidung vom 20.04.2011 - 5 U 39/11 -
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