ECLI:DE:BGH:2019:180719BIZA6.19.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I Z A 6/19 vom 18 . Juli 2019 in dem Zwangsvollstreckungsverfahren - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18 . Juli 2019 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Koch, die Richter Prof. Dr. Schaffert, Prof. Dr. Kir chhoff, Dr. Löffler und die Richterin Dr. Schwonke beschlossen: Der Antrag des Schuldners, ihm für die Durchführung des Rechts- beschwerdeverfahrens Prozesskostenhilfe zu bewilligen, wird ab- gelehnt. Gründe: Die vom Schuldner beabsichtigte Rechtsbeschwerde bietet keine Aus- sicht auf Erfolg im Sinne von § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO, weil sie nicht mehr frist- gerecht eingelegt werden kann und ins oweit auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach § 233 ZPO in Betracht kommt. Die Rechtsbeschwerde ist bislang nicht eingelegt worden, obwohl die Monatsfrist des § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO bereits am 2. Mai 2019 abgelaufen ist. Dem Schuldner kann auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ge- währt werden. Der Schuldner hätte hierfür innerhalb der Frist des § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO einen den gesetzlichen Anforderungen genügenden Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe einreichen müssen, und zwar einschließlich der nach § 117 Abs. 2 und 4 ZPO vorgeschriebenen Erklärung über seine per- sönlichen und wirtschaftlic hen Verhältnisse (st. Rspr.; vgl. BVerfG, Kammerbe- schluss vom 7. Februar 2000 2 BvR 106/00, NJW 2000, 3344 [juris Rn. 1]; Kammerbeschluss vom 14. April 2010 1 BvR 362/10, juris Rn. 9; BGH, Be- schluss vom 8. Mai 2013 I ZA 12/12, juris Rn. 2; Beschluss vom 14. Mai 2014 XII ZB 689/13, NJW RR 2014, 1347 Rn. 14; Beschluss vom 14. November 1 2 - 3 - 2016 V ZA 12/16, NJW 2017, 735 Rn. 7; Beschluss vom 13. Dezember 2016 VIII ZB 15/16, NJW RR 2017, 691 Rn. 8; Beschluss vom 16. November 2017 IX ZA 21/17, NJW RR 20 18, 190 Rn. 7; Beschluss vom 21. August 2018 VIII ZB 22/18, NJW RR 2018, 1271 Rn. 7 f.; Beschluss vom 25. April 2019 III ZB 104/18, juris Rn. 6, jeweils mwN ). Dies ist nicht geschehen. Zwar ist der Prozesskostenhilfeantrag des Schuldners am 2. Mai 2019 per Telefax einge- gangen. Dem Antrag waren aber keine Anlagen beigefügt. Das dem Fax ange- hängte Dokument im png - Format enthielt keinen Text, sondern lediglich das sogenannte Icon von Twinfax. Koch Schaffert Kirchhoff Löffler Schwonke Vorinstanzen: AG Stra lsund, Entscheidung vom 26.10.2018 - 83 M 916/18 - LG Stralsund, Entscheidung vom 25.03.2019 - 8 T 165/18 -
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