ECLI:DE:BGH:2018:290318BIZB17.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZB 17/17 vom 29. März 2018 in der Rechtsbeschwerdesache - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof s hat am 29. März 2018 durch die Richter Prof. Dr. Schaffert, Prof. Dr. Kirchhoff, Dr. Löffler, Feddersen und die Richterin D r. Schmaltz beschlossen: Der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde wird auf 300.000 festgesetzt . Gründe: Auf den Antrag der Markeninhaberin ist der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde gemä ß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen. 1. Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsb e- schwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke (vgl. BGH, B e- schluss vom 16. März 2006 - I ZB 48/05, juris Rn. 2; Beschluss vom 30. Juli 2015 - I ZB 61/13, juris Rn. 7; Beschluss vom 24. November 2016 - I ZB 52/1 5, GRUR - RR 2017, 127 Rn. 3 ; Beschluss vom 18. Oktober 2017 - I ZB 106/16, juris Rn. 3 ). Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht die Festsetzung des Gegenstandswert s für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Marke n- n (BGH, GRUR - RR 2017, 127 Rn. 3; BGH, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - I ZB 45/16 , WRP 2018, 349 Rn. 1) . Im Einzelfall kann der Wert angesichts des Interesses des Markeninhabers an der Aufrechterha ltung seiner umfänglich benutzten Marke 1 2 - 3 - auch deutlich darüber liegen (BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2007 I ZB 22/04, GRUR 2008, 510 = WRP 2008, 791 - Beschluss vom 13. März 2008 - I ZB 53/05, GRUR 2008, 900 = WRP 2008, 1338 - S - I ZB 48/07, GRUR vom 2. April 2009 I ZB 94/06, GRUR 2009, 954 = WRP 2009, 1250 - e- schluss vom 6. November 2013 - I ZB 59/12 , GRUR 2014, 565 = WRP 2014, 576 - - I ZB 65/12, GRUR 2014, 483 Rn. 8 = WRP 2014, 438 - ; BGH, GRUR - RR 2017, 127 BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2017 - I ZB 106/16: ). So verhält es sich im Streitfall. 2. Der Senat bemisst den Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde auf . Im parall elen Verletzungsverfahren ( I ZR 42/16 ), in dem sich die Markeninhaberin unter Berufung auf die im vorliegenden Verfahren streitgeg e n- ständliche Marke " H 15 " gegen die Verwendung der Bezeichnungen " H 15 " , " Hecht H 15 " und " H 15 Weihrauch " durch die Antragstellerin und weitere B e- klagte gewendet hat, auf den gegen die Antragstellerin gerichteten Unterlassungsantrag ein Tei l- streitwert von . Das Interesse der Markeninhaberin am Bestand ihrer M arke ist höher zu bemessen als ihr Interesse, ihre Marke vor Verletzungen zu schützen (vgl. BGH, Beschluss vom 30. Juli 2015 - I ZB 61/13 , juris Rn. 8 ) . Der 3 - 4 - Senat erachtet es deshalb für angemessen, das Bestandsinteresse der Marke n- inhaberin mit dem Doppelten des Wertes des im Verl etzungsverfahren gege n- über der Antragstellerin verfolgten Unterlassungsanspruchs zu bewerten . Schaffert Kirch hoff Löffler Feddersen Schmaltz Vorinstanz: Bundespatentgericht, Entscheidung vom 01.02.2017 - 25 W(pat) 1/15 -
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