BUNDESGERICHTSHOFBESCHLUSSI ZB 28/02 vom10. Oktober 2002in dem Rechtsstreit - 2 -Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Oktober 2002 durchden Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg, Prof. Starck, Prof. Dr. Bornkamm und Dr. Büscherbeschlossen:Die Beschwerde gegen den Beschluß des 13. Zivilsenats desOberlandesgerichts Celle vom 29. Juli 2002 wird auf Kosten derVerfügungsbeklagten als unzulässig verworfen.Gründe: Die außerordentliche Beschwerde ist nicht statthaft.Nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozeßre-formgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887, 1902 ff.) ist der Zugang zumBundesgerichtshof ausschließlich in den Fällen des § 574 Abs. 1 ZPO statthaft.Ein außerordentliches Rechtsmittel zum Bundesgerichtshof ist auch dann nichtgegeben, wenn die angefochtene Entscheidung greifbar gesetzwidrig sein sollte(vgl. BGH, Beschl. v. 7.3.2002 - IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577; ferner BVerwGNJW 2002, 2657).Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO. Der Beschwerdewertentspricht dem Differenzbetrag der Kosten nach dem festgesetzten höherenund dem angestrebten niedrigeren Streitwert. - 3 -Die Vorschrift des § 25 Abs. 4 Satz 1 GKG findet im vorliegenden Fallkeine Anwendung (vgl. BGH, Beschl. v. 22.2.1989 - IVb ZB 2/89 = BGHR GKG§ 25 Abs. 3 Satz 1, Gebührenbefreiung 1; Beschl. v. 11.10.2000 - VIII ZB 18/00,Umdruck S. 2).Ullmannv. Ungern-SternbergStarckBornkammBüscher
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