ECLI:DE:BGH:2017:290817BIZB45.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZB 45 /1 7 I ZB 46/17 vom 29. August 201 7 in dem Zwangsvollstreckungsverfahren - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. August 201 7 durch de n Richter Dr. Kirchhoff als Einzelrichter beschlossen: Die Erinnerung des Schuldners gegen den Ansatz der Gericht s- kosten vom 30. Juni 201 7 (Gerichtskostenrechnung zum Kasse n- zeichen 78001 7 131989 ) und vom 6. Juli 2017 (Gerichtskoste n- rechnung zum Kassenzeichen 780017132964) wird zurückgewi e- sen. Gründe : I. Der Senat hat di e Rechtsbeschwerden des Schuldners gegen die B e- schlüsse des Landgerichts Schweinfurt 4. Zivilkammer vom 10. Mai 2016 (I ZB 45/17) und vom 13. Januar 2017 (I ZB 46/17) durch Beschluss vom 14. Juni 2017 als unzulässig verworfen. Mit seiner schriftlichen Eingabe vom 19. Juli 2017 hat sich der Schuldner g egen den Ansatz der Gerichtskosten vom 20. Juni 2017 und vom 6. Juli 2017 gewandt. II. Über diese Erinnerung gegen den Kostenansatz entscheidet beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG grundsätzlich der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom 23. April 2015 - I ZB 73/14, NJW 2015, 2194 Rn. 6 f.; Beschluss vom 3. August 2015 - I ZB 32/15, juris Rn. 2). 1 2 - 3 - III. Die zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 GKG) Erinnerung des Schuld ners hat keinen Erfolg. Im Verfahren der Erinnerung gegen den Ko s- tenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen den Ko s- tenansatz selbst richten , nicht dagegen solche, mit denen inhaltlich die En t- scheidung angegriffen wird, aufgrund derer der Kostenansatz erfolgt. Der Schuldner macht nicht geltend, dass die Kostenrechnung unrichtig wäre. Dies ist auch nicht ersichtlich. Durch die Verwerfung der Rechtsbeschwerde n des Schuldners ist jeweils die Gebühr nach Nr. 2124 des Kostenverzeichnisses (A n- lage 1 zum GKG) in Höhe von 60 IV. Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei (§ 66 Abs. 8 Satz 1 GKG). Kirchhoff Vorinstanzen: AG Bad Neustadt, Entscheidung vom 02.03.2016 - 11 M 238/16 - LG Schweinfurt, Entscheidungen vom 10.05.2016 und 13.01.2017 - 41 T 52/16 - 3 4
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