BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZB 63 /14 vom 16. Dezember 2014 in dem Zwangsvollstreckungsverfahren - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Dezember 2014 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Büscher, die Richter Prof. Dr. Schaffert , Dr. Kirchhoff, Dr. Löffler und die Richterin Dr. Schwonke beschlossen: Die gegen den Senatsbeschluss vom 11. August 2014 erhobene A nhörungsrüge wird als unzulässig verworfen, soweit sie sich g e- gen die Verwerfung der Rechtsbeschwerde wendet. Soweit s ich die Anhörungsrüge gegen die Ablehnung von Prozesskostenhilfe wendet, wird sie zurückgewiesen. Die Kosten des Verfahrens trägt der Schuldner. Gründe: I. Die vom Schuldner erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, soweit sie sich gegen die Verwerfung der Rechtsbeschwe r- de durch den Senat richtet. Die Anhörungsrüge ist nicht von einem beim Bu n- desgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden. Im Rechtsb e- schwerdeve rfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO, vgl. BGH, B e- schluss vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181; Be schluss vom 19. April 2007 - I ZB 5/07, juris). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren e r- hobene Anhöru ngsrüge (BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VII I ZB 3/05, NJ W 2005, 2017; Beschluss vom 29 . Januar 2014 - I ZB 78/13, juris ). 1 - 3 - II. Soweit sich die Anhörungsrüge gegen die Ablehnung der Gewährung von Prozesskostenhilfe wendet, ist sie unbegründet. Mit der Anhörungsrüge können nur neue und eige nständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch das Rechtsmittelgericht gerügt werden (BVerfG, Kammerbeschluss vom 5. Mai 2008 - 1 BvR 562/08, NJW 2008, 2635 f.; BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - I ZR 9 2/09, MMR 2012, 766 Rn. 2). Derartige Verstö ße liegen ersichtlich nicht vor. Büscher Schaffert Kir chhoff Löffler Schwonke Vorinstanzen: AG Bad Kissingen, Entscheidung vom 11.04.2014 - M 484/14 - LG Schweinfurt, Entscheidung vom 02.06.2014 - 41 T 81/14 - 2
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